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Fasching 2012 in Göttelborn |
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Göttelborner Dorffest 2011 |
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4. Knutfest in Göttelborn |
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Montag, 09. Januar 2012 um 06:06 |
Weihnachten, das hat immer wieder etwas Besonderes. Innehalten. Mit großen Augen vor dem hell erleuchteten Weihnachtsbaum sitzen. Das Abschmücken dagegen, jedes Jahr ein kleiner Horror. Da steht er dann. Allen Schmucks beraubt, lässt er auch die Nadeln fallen. Zeit ihn aus dem Haus zu werfen. Tagelang verharrt er dann auf dem Bürgersteig, so als würde er gerne noch einmal hereingebeten. Aber nein, keine Chance. Noch nicht einmal ein Hund erweist ihm die Ehre, sein Bein zu heben. Doch in Göttelborn hat man sich da etwas einfallen lassen, so dass auch der Weihnachtsbaum sich auf ein würdiges Ende seines Daseins freuen kann. Das Knutfest. Die Weihnachtsbaumverbrennung, eigentlich ein traditionelles schwedisches Fest, wurde spontan aus einer Idee heraus geboren. „Ja, ein Fest im Januar“, das hatte noch gefehlt, dachte sich Jörg Göddemeyer. Und die Schülerlotsen und der Pensionärs Verein, alles andere als alte Damen und Herren, machten kurzum ein öffentliches Fest daraus, das nun am 8. Januar 2012 schon in die vierte Runde ging und dessen Erlös der Grundschule und dem Kindergarten zu Gute kommt. Mehr als 250 Besucher waren beim letzten Knutfest dabei. Und die Erfolgsgeschichte ging in diesem Jahr mit nochmals gesteigerter Besucherzahl weiter.
Denn sie strömten am Sonntagnachmittag aus allen Ecken Göttelborns zum dem großen Platz an der Martinshütte, im Schlepp oder auf dem dem Fahrradanhänger ausgediente Tannenbäumchen. Die bereiteten ihnen nun ein zweites Mal Freude, indem sie laut zischend in Flammen aufgingen, wobei die Funken in den schneeverhangenen Winterhimmeln stiebten. Ein Schauspiel, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen faszinierte.
Bekannt geworden ist das Knutfest in Deutschland durch die Werbung eines schwedischen Möbelriesen. Da werfen die Schweden am 13. Januar ihre Weihnachtsbäume aus dem Fenster und verbrennen sie bei einem lustigen Dorffest. Sie begehen damit das Ende der Weihnachtszeit und die Wiederkehr des Tageslichts. Auf den Heiligen Knut geht dem Namen nach die Tradition zurück. 1043 geboren, war Knut staats- und kirchenpolitisch eine kraftvolle und harte Herrschergestalt. Nach dem Tod seines Bruders wurde er 1074 König von Dänemark. Sein Ende war nicht so rühmlich, am 10. Juli 1086 wurde er erschlagen. Man sagt ihm nach, dass er zugunsten seiner politischen Ambitionen versuchte eine kirchentreue Haltung vorzuleben. Er gründete Kirchen und förderte allgemein den Kirchenbau, führte den Kirchenzehnten ein. Bereits 1101 wurde Knut heilig gesprochen. |
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Dorffest 2011: Essensangebot |
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Geschrieben von: Tim Rozenski
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Donnerstag, 14. Juli 2011 um 10:00 |
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Das kulinarische Angebot an den Ständen der Vereine ist auch in diesem Jahr wieder sehr reichhaltig. Auf der Speisekarte stehen närrische Schmetterlinge mit „Gereeschde“, Rancherlyoner (Karnevalsverein), Bikersteaks und Pommes (Motorradfreunde), Rostwurst, Currywurst (AH), Flammkuchen, Schnitzelburger (Sportverein), Schachtburger, Grilllyoner, Salatteller, „Dibbelabbes“ (Bergmannsverein), Kartoffelpuffer mit Lachs und Apfelmus, Fischburger, Scampispieße, Crèpes (Angelsportfreunde), Spießbraten (Turnverein), Döner Kebab und türkische Spezialitäten (Türkische Gemeinde) sowie Fleischspieße (Dartclub Casino). |
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